Was passiert nach einer Gallenblasenentfernung mit dem Körper? 3 mögliche Folgeerkrankungen – Operation möglichst vermeiden
Die Gallenblase ist zwar kein lebenswichtiges Organ, spielt jedoch eine wichtige Rolle bei der Verdauung. Sie speichert die von der Leber produzierte Gallenflüssigkeit und gibt sie bei Bedarf an den Darm ab, insbesondere nach fettreichen Mahlzeiten. Wird die Gallenblase entfernt, kann der Körper zwar weiter funktionieren, dennoch berichten viele Menschen anschließend über Beschwerden und Veränderungen im Verdauungssystem.
Was verändert sich nach der Operation?
Nach einer Gallenblasenentfernung fließt die Gallenflüssigkeit nicht mehr gespeichert, sondern kontinuierlich direkt von der Leber in den Darm. Dadurch kann die Fettverdauung weniger effizient sein, besonders bei großen oder fettreichen Mahlzeiten.
Drei mögliche Folgeerkrankungen oder Beschwerden
1. Verdauungsprobleme
Viele Betroffene leiden unter Blähungen, Durchfall, Völlegefühl oder Bauchschmerzen – vor allem nach dem Verzehr fettreicher Speisen.
2. Gallensäure-Durchfall
Bei manchen Menschen gelangt zu viel Gallensäure in den Darm. Das kann zu wiederkehrendem Durchfall und Reizungen des Darms führen.
3. Postcholezystektomie-Syndrom
Ein kleiner Teil der Patienten entwickelt anhaltende Beschwerden wie Oberbauchschmerzen, Übelkeit oder Verdauungsstörungen, obwohl die Gallenblase bereits entfernt wurde. Die Ursachen können unterschiedlich sein und sollten ärztlich abgeklärt werden.
Kann man eine Operation vermeiden?
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