Menschen mit einem erhöhten Risiko für Diabetes sollten besonders aufmerksam sein. Dazu gehören Personen mit Übergewicht, Bluthochdruck, erhöhten Blutfettwerten, Diabetes in der Familie oder Bewegungsmangel. Doch auch schlanke Menschen können an Diabetes erkranken – deshalb sollten Warnzeichen niemals ignoriert werden.
Die gute Nachricht ist: Diabetes lässt sich oft schon mit einfachen Untersuchungen erkennen. Ein Nüchternblutzucker-Test oder der sogenannte HbA1c-Wert können dem Arzt zeigen, ob der Blutzucker über längere Zeit erhöht war. Je früher die Diagnose gestellt wird, desto besser lassen sich schwerwiegende Folgen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nervenschäden, Nierenprobleme oder Sehstörungen verhindern.
Neben einer medizinischen Behandlung kann auch der Lebensstil einen großen Unterschied machen. Eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf und ein gesundes Körpergewicht helfen vielen Menschen dabei, ihren Blutzucker zu verbessern oder das Risiko für Typ-2-Diabetes deutlich zu senken.
Falls Sie regelmäßig nachts stark schwitzen, häufig zur Toilette müssen, mit Herzrasen aufwachen oder ständig unter großem Durst leiden, sollten Sie diese Beschwerden nicht einfach als normalen Teil des Älterwerdens abtun. Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt und lassen Sie Ihren Blutzucker kontrollieren.
Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Bei anhaltenden Beschwerden oder dem Verdacht auf Diabetes sollten Sie sich immer an eine Ärztin oder einen Arzt wenden.